Qi Gong
„Wer kann trübe sein und die allmähliche Klärung der Stille nutzen? …, dass die trübe Energie im Körper sich allmählich in klare Energie verwandeln wird, wenn die Menschen stillhalten und ruhig sein können …, dass Bewegung ganz allmählich wieder einsetzt, wenn man lange Zeit still und in Ruhe gewesen ist.“
DAODEJING, 3 Jhdt. v. Chr
Qi = Energie
Gong = Arbeit
Qi Gong, die Arbeit mit Energie, ist eine aus der chinesischen Kultur stammende Selbstpraxis, geprägt von daoistischer Naturphilosophie. Seit Jahrtausenden geht es dabei um eines:
Qi – reale Erfahrung des Strömens.
Erfahrbar, wenn Körper und Bewusstsein geschult werden.
Alles, was lebt, ist Qi.
Dao – der Weg.
Sich selbst vergessen und mit dem Dao verschmelzen
Qi Gong ist kein Meistern von Techniken.
Es ist ein lebendiger Prozess:
– Qi aufbauen, ins Fließen bringen, regulieren
– Wahrnehmung und Aufmerksamkeit schulen
– Bewegung, Vorstellung – Inneres Üben und Meditation
Prinzipien der Körperhaltung verstehen und beherrschen lernen, ohne Kontrolle über den Körper zu gewinnen. Komplizierte Übungen stehen dem Wesentlichen entgegen.
Rückkehr zu ökonomischer, natürlicher Bewegung.
Aus Geduld entstehen:
Verwurzelung. Gleichgewicht. Entspannung. Sicherheit in mir – Sicherheit im Außen.
Qi Gong bedeutet:
Neugier. Freiheit. Disziplin. Selbstauseinandersetzung. Individuelles Versuchen. Eine Entdeckungsreise in die innere Landschaft.
Aus der Haltung kommt die Kraft.




